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Ikone
Ikone
frau
portrait
Anregung für dieses Werk war ein kleinformatiges Foto aus dem Internet (250 x 300 Pixel) des Fotografen Prinz. Das Foto kam meinem Suchen nach vieldeutbaren Inhalten entgegen, so habe ich es aufgenommen und abgewandelt. Beim Porträt möchte ich in die Tiefe des Gegenübers schauen, also nicht die Momentaufnahme wiedergeben, sondern Existenzielles darstellen, nicht mit schönen glatten Pinselstrichen, nichts Zufriedenes, Ausgeglichenes, eher Unruhiges, Wüstes, unvollendet und in Veränderung. Dem Betrachter schildere ich das immer so, „man muss den schlechten Charakter seines Gegenübers finden.“ > und schon wieder geht ein Auftrag verloren... Bei der Ikone sind die entscheidenden Szenen des Gesichtes durch Farbabtrag, nicht durch Pinselauftrag entstanden. Das ist ein sehr spannender Prozess. In machen Fällen spritze ich die flüssige Farbe mit einem Kompressor und 9 bar Wasserdruck wieder ab. Zum Teil eingetrocknete Läufer, der Schwabe nennt sie wohl Trieler, ergeben feinste Ränder. Auf jeden Fall können so zerbrechliche, vieldeutige Werke entstehen. Im Idealfall schaut der Dargestellte in sich hinein, und nimmt den Betrachter mit. Hohe Begriffe wie Würde kommen zum Tragen. Ist das Werk gut, wird es auch ein spontaner Betrachter nicht mehr vergessen. Jan F. Welker im November 2006
Hochformat
human
2006
Ikone
frau
portrait
Anregung für dieses Werk war ein kleinformatiges Foto aus dem Internet (250 x 300 Pixel) des Fotografen Prinz. Das Foto kam meinem Suchen nach vieldeutbaren Inhalten entgegen, so habe ich es aufgenommen und abgewandelt. Beim Porträt möchte ich in die Tiefe des Gegenübers schauen, also nicht die Momentaufnahme wiedergeben, sondern Existenzielles darstellen, nicht mit schönen glatten Pinselstrichen, nichts Zufriedenes, Ausgeglichenes, eher Unruhiges, Wüstes, unvollendet und in Veränderung. Dem Betrachter schildere ich das immer so, „man muss den schlechten Charakter seines Gegenübers finden.“ > und schon wieder geht ein Auftrag verloren... Bei der Ikone sind die entscheidenden Szenen des Gesichtes durch Farbabtrag, nicht durch Pinselauftrag entstanden. Das ist ein sehr spannender Prozess. In machen Fällen spritze ich die flüssige Farbe mit einem Kompressor und 9 bar Wasserdruck wieder ab. Zum Teil eingetrocknete Läufer, der Schwabe nennt sie wohl Trieler, ergeben feinste Ränder. Auf jeden Fall können so zerbrechliche, vieldeutige Werke entstehen. Im Idealfall schaut der Dargestellte in sich hinein, und nimmt den Betrachter mit. Hohe Begriffe wie Würde kommen zum Tragen. Ist das Werk gut, wird es auch ein spontaner Betrachter nicht mehr vergessen. Jan F. Welker im November 2006
Hochformat
human
2006

Gegen Gewalt - Du stiehlst nie wieder
Gegen Gewalt - Du stiehlst nie wieder
mensch
szenerie
gewalt
stadt
Selbstjustiz
"Die Gesichtszüge des jungen Mannes bleiben verschwommen, aber seine Körperhaltung verrät viel aufgestaute Aggression. Und die entlädt sich offenbar bereits im nächsten Bild. Umringt von gaffenden Passanten, liegt da jemand am Boden. Unklar ist nur, wer ihn niedergeschlagen hat. Der Vermummte am rechten Bildrand oder der Herr in Hemd und Krawatte, der sich so entschlossen aus der Zuschauermenge gelöst hat? In blassen Farben, unscharf und doch eindringlich protokolliert Jan F. Welker die Straßengewalt der Großstadt. Seine figürlichen Arbeiten sind gewiss die erfreulichste Entdeckung in der Gruppenschau, mit der der Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württembergs nun die Reihe „Kunst im Rathaus“ fortsetzt...." Aus der Stuttgarter Zeitung vom 27.11.2009, Dr. Georg Leisten
Querformat
human
2010
210 x 160
Gegen Gewalt - Du stiehlst nie wieder
mensch
szenerie
gewalt
stadt
Selbstjustiz
"Die Gesichtszüge des jungen Mannes bleiben verschwommen, aber seine Körperhaltung verrät viel aufgestaute Aggression. Und die entlädt sich offenbar bereits im nächsten Bild. Umringt von gaffenden Passanten, liegt da jemand am Boden. Unklar ist nur, wer ihn niedergeschlagen hat. Der Vermummte am rechten Bildrand oder der Herr in Hemd und Krawatte, der sich so entschlossen aus der Zuschauermenge gelöst hat? In blassen Farben, unscharf und doch eindringlich protokolliert Jan F. Welker die Straßengewalt der Großstadt. Seine figürlichen Arbeiten sind gewiss die erfreulichste Entdeckung in der Gruppenschau, mit der der Verband Bildender Künstler und Künstlerinnen Württembergs nun die Reihe „Kunst im Rathaus“ fortsetzt...." Aus der Stuttgarter Zeitung vom 27.11.2009, Dr. Georg Leisten
Querformat
human
2010
210 x 160

Parkplatzkinder
Parkplatzkinder
Kind
Gruppe
Mensch
stadt
Szenerie
grün
familie
60er
LANDGANG Die Kinder gedeihen direkt vom Erzeuger, Mutter wird achtzig und will noch immer – kauf dir was Schönes – dass wir Geld nehmen bei jedem Abschiedsbesuch. Ihre Katze fällt stets auf die Pfoten: Auf dem Nachttisch liegt offen bäuchlings das zerrupfte Heilige Buch. Nachmittags hängen wie Steilwandzelte über dem Abgrund die schwarzweißen Kühe, Dorfschönheiten, Schandflecken hinterlassend, während in den Sakralbauten der Biogasanlagen der Weihrauchduft des Methans die Ministranten betäubt: Deere, der Sommer war groß – deine Feldspritze spannte weit ihre Flügel aus, und süßliche Aerosole flogen im Ostwind bis ins Haus. Straßenbäume, im Licht verästelt, Niesel, von Masten über den Himmel gespannt, und Landmaschinen von Mengele ziehen Spuren über das Land. In Schlachterschürzen mit dem Hochdruckreiniger stehn die Nachbarn im betonierten Leben. Einer macht den Kofferraum auf, ein Kurzhaar springt heraus, jagt aus dem Bild. Die Heckklappe schließt sich, auf der Scheibe kleben >Maria on Board< und die Silhouette von Sylt. aus: Ulrich Koch: „Dies ist nur der Auszug aus einem viel kürzeren Text“, Jung und Jung Verlag 2021
Querformat
human
2019
125 x 100
Parkplatzkinder
Kind
Gruppe
Mensch
stadt
Szenerie
grün
familie
60er
LANDGANG Die Kinder gedeihen direkt vom Erzeuger, Mutter wird achtzig und will noch immer – kauf dir was Schönes – dass wir Geld nehmen bei jedem Abschiedsbesuch. Ihre Katze fällt stets auf die Pfoten: Auf dem Nachttisch liegt offen bäuchlings das zerrupfte Heilige Buch. Nachmittags hängen wie Steilwandzelte über dem Abgrund die schwarzweißen Kühe, Dorfschönheiten, Schandflecken hinterlassend, während in den Sakralbauten der Biogasanlagen der Weihrauchduft des Methans die Ministranten betäubt: Deere, der Sommer war groß – deine Feldspritze spannte weit ihre Flügel aus, und süßliche Aerosole flogen im Ostwind bis ins Haus. Straßenbäume, im Licht verästelt, Niesel, von Masten über den Himmel gespannt, und Landmaschinen von Mengele ziehen Spuren über das Land. In Schlachterschürzen mit dem Hochdruckreiniger stehn die Nachbarn im betonierten Leben. Einer macht den Kofferraum auf, ein Kurzhaar springt heraus, jagt aus dem Bild. Die Heckklappe schließt sich, auf der Scheibe kleben >Maria on Board< und die Silhouette von Sylt. aus: Ulrich Koch: „Dies ist nur der Auszug aus einem viel kürzeren Text“, Jung und Jung Verlag 2021
Querformat
human
2019
125 x 100

Igor Samojlenko Schriftsteller Lyrik Gedicht

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